Soja-Ragout

Von dem Soja-Fleisch ist das die deftige Variante, mit der die passenden Rezepte prima gelingen

Dieses Sojafleisch sind dicke, runde Brocken, die zubereitet die Größe einer Riesenbohne haben. Daraus lassen sich deftige Gerichte zaubern, die auch aus kleinen Gulasch-Fleischstückchen zu kochen wären.

 

Aus Soja-Ragout lassen sich beispielsweise bereiten:

 

  1. Ungarisches Gulasch
  2. Szegediner Gulasch
  3. Diverse Currys
  4. Gemüsepfannen
  5. Pilzpfannen
  6. Eintöpfe

 

So geht’s:

Wichtig ist, dass genaue Vorbereitungshinweise eingehalten werden.

Wie bei den Soja-Fleischsorten Sojetten und Schnetzel ist das Quellen und Braten wichtig, bevor die Rezept-Verarbeitung beginnt.

Dazu das Ragout mit der doppelten Menge kochendem Wasser übergießen (z.B. 100 g Ragout mit 200 ml Wasser) und 30 Minuten quellen lassen. Danach in einem Sieb abtropfen und trocknen lassen. Dann ggf. würzen und in etwas Öl oder Butterschmalz von allen Seiten anbraten. Durch diese Rohstoffe entwickelt sich zusammen mit der Würze der angestrebte Fleischgeschmack. Ohne diese Vorbereitung ist das Sojafleisch fast geschmacksneutral.

Im Gegensatz zu Fleisch gibt es beim Braten oder Kochen also keinen Geschmack ab, sondern nimmt ihn durch die Gewürz- und Gemüsekombination erst auf.

 

Würzen nach Lust und Laune

Jedes Gewürz eignet sich für die Zubereitung mit Ragout. Besonders aber verträgt es sich mit gebratenen Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Curry, allen einheimischen und orientalischen Kräutern, sowie natürlich mit Paprika, Pfeffer und Chili.

 

Gulasch

Für Ungarisches Gulasch werden viel geschmorte Zwiebeln, einige Tomaten, gebratene Paprikastücke vermischt und mit Gemüseconsommé, scharfem und mildem Paprika, mit weißem Pfeffer und einer Messerspitze Chili sowie etwas Kreuzkümmel (Pulver) gewürzt und unter das vorbereitete Ragout (s.o.) gemischt. Alles zusammen köchelt nun 30 Minuten, nach Gusto kommt Petersilie und etwas Crème fraîche hinzu – köstlich!

Gulasch ist aber auch, nur mit viel Zwiebeln als Zwiebelgulasch zubereitet, sehr schmackhaft.

Getrocknete Pilze können ebenfalls eine besondere Note geben.

 

Szegediner Gulasch

Ein fertiges Zwiebelgulasch wird dafür lediglich mit rohem Sauerkraut vermischt. Alles kurz erhitzen (nicht kochen) und mit Crème fraîche verfeinern. Das ist urgesund und reinigt den Darm.

 

Curry

Dafür wird das vorbereitete Ragout in Sahne oder in einem Joghurt-Crème-fraîche-Gemisch geköchelt. Zur Würzung eignen sich Curry-Fertigmischungen oder sämtliche indische Würzvarianten, sowie frischer Ingwer, der gerieben in das Gericht gerührt oder fein gewürfelt, kurz in heißer Bratbutter gewendet, dann zu dem Rezept gegeben wird.

Als Beilagen für Currys eignen sich Blumenkohl, Kohlrabi, Weißkohl, Sellerie und Kürbis.

 

Gemüsepfannen

Auch hierfür ist es wichtig, das Gemüse der Wahl, auch gemischtes Gemüse, erst vollkommen tafelfertig zu machen. Dafür wird es gegart oder gebraten, gewürzt mit Gemüseconsommé und Kräutern. Erst dann wird fertiges Ragout untergemischt. Dafür kann jede Ragoutzubereitung gewählt werden.

Ein solches Pfannengericht kann gut aus Resten der Vortage bereitet werden. Frische Kräuter oder/und Crème fraîche verleihen einen frischen Touch.

 

Pilzpfannen

sind eine besonders leckere Variante. Auch hierfür empfehlen wir als Basis ein Zwiebelgulasch ggf. mit Frühlingszwiebeln. Es sollte allerdings zurückhaltend gewürzt sein.

Frische Pilze werden nur kurz gebraten und dann erst gewürzt. Achtung! Bevor sie Wasser ziehen, mit dem Gulasch vermischen.

Besonders kräftig schmeckt eine solche Pfanne, wenn 1/2 Tasse getrocknete Steinpilze in heißem Wasser gequollen und abgetropft mit den frischen Pilzen mitgebraten werden.

Am Schluss kann etwas Knoblauch (durch die Presse gegeben) mitbraten. Viel Petersilie wertet das Gericht sehr auf. Etwas Crème fraîche kann dazu serviert oder untergerührt werden.

Dazu empfehlen sich Sellerie-, Kürbis- oder Blumenkohl-Püree oder andere Gemüsesorten.

 

Eintöpfe

Eine scharfe Sauerkrautsuppe mit Soja-Ragout ist legendär. Dafür wird vorbereitetes Ragout in Sauerkraut, Wasser und viel scharfer Gulaschwürze 30 Minuten geköchelt, Crème fraîche untergerührt, fertig!

Jeder Gemüseeintopf kann eine Ragout-Einlage erhalten. Dazu wird der Eintopf völlig fertig gekocht und abgeschmeckt. Das Ragout wird parallel dazu bereitet. Erst vor dem Servieren werden beide Chargen vermischt.

Wir empfehlen: Eintöpfe sind besonders deftig, vitaminreich und sättigend, wenn wenig Wasser zum Garen verwendet wird.

 

Die besten Kompagnons für Soja-Ragout

Geschälte Tomaten, Paprikaschoten und Sauerkraut geben besonders viel Geschmack an das Soja ab. Deshalb können sie auch gemeinsam gekocht werden

- Sahne und Crème fraîche runden die Geschmacksnote ab und geben einen zarten Biss

- Backpflaumen, Ananasstücke, gebratene Apfelstücke und gebratene Birnen- und Mangoscheiben sind eine delikate Kombination zu dem Ragout

- Mit Mut zum Würzen erhält man köstliche Soßenvarianten mit Meerrettich, Senf, pürierter Mango, Tomatenmark, Curry, pürierten Paprikaschoten und Tomatenpüree

 

 

Die kalte Version

Die gequollenen, gebratenen Ragoutstücke können in Scheiben geschnitten eingelegt werden in gewürztes Olivenöl und Balsamicoessig. Dazu gehören: in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln, Oliven, halbe Cocktailtomaten, Knoblauchzehen, Zucchinischeiben, halbe kleine Champignons, schmale Paprikastreifen und/oder alles, was gerade im Kühlschrank ist. Eine solche Zubereitung kann als Vorspeise oder zu Eiweißbrötchen serviert werden.

 

 

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